Freitag, Februar 24, 2006

Ultimate Avengers | Filmkritik


Besetzung:
Justin Gross - Captain America
David Boat - Thor
Olivia d'Abo - Black Widow
Grey DeLisle - Janet Pym/The Wasp
Michael Massee - Bruce Banner
Nan McNamara - Dr. Betty Ross
Nolan North - Giant Man
Fred Tatasciore - Hulk
Andre Ware - Nick Fury
Marc Worden - Iron Man



Drehbuch: Greg Johnson | Boyd Kirkland | Craig Kyle

Regie: Curt Geda | Steven E. Gordon

Länge: 71 Minuten
Freigabe: PG-13

Handlung:
1945.
Captain America und sein Team von Soldaten sollen die letzten verbliebenen Nazis erledigen. Sie finden die Basis und starten einen Angriff, da diese einen nuklearen Sprengkopf starten wollen.
Doch die Nazis haben einen mächtige Verbündete – die Chitauri, eine außerirdische Rasse.
Es gelingt den Schurken, eine Rakete zu starten. Doch Cap schwingt sich auf sie und bringt sie mit einer Granate zur Explosion. Allerdings fällt er dabei ins eiskalte Wasser und wird für tot erklärt. Die Chitauri verstecken sich, bleiben jedoch auf der Erde.
60 Jahre später.
Nick Fury ist an Bord eines Forschungsschiffes und findet den Körper von Captain America. Bruce Banner ist außer sich, kann er doch so endlich hoffen, das Supersoldatenserum reproduzieren zu können.
Zeitgleich gehen die Außerirdischen in die Offensive und zerstören ein Shuttle und eine Weltraumstation. Fury wird angewiesen, „Projekt Avengers“ zu starten.
Dabei handelt es sich um eine Truppe von Superwesen, die im Kampf gegen die Chitauri helfen sollen.

Während Wasp zustimmt, wenn ihr Mann, Giant-Man ebenfalls zu Team gehört, Cap sowieso Feuer und Flamme ist und die Black Widow eh für Fury arbeitet, so stellen sich Iron Man und Thor quer, wobei Tony letztendlich doch dem Team beitritt.
Gemeinsam geht es jetzt an die Erarbeitung eines Planes, die Feinde zu besiegen.
Allerdings verschafft sich derweil einer der Chitauri Zugang zu einer Militärbasis.
Über diese loggt er sich in die SHIELD-Zentrale ein und stiehlt die Pläne und Blaupausen der Waffensysteme und Verteidigungsanlagen von SHIELD.
Das Rächer-Team bekommt von Fury den Auftrag, den Chitauri zu stoppen. Da die Helden allerdings nicht zusammenarbeiten und jeder sein eigenes Ding dreht, geht die Mission schief und der Chitauri kann mit den Plänen entkommen.
Fury ist außer sich und feuert Pym. Janet geht mit, Tony haut ab und selbst Cap drückt Fury sein Schild in die Hand.
Fury hat allerdings noch andere Sorgen, denn er braucht jett seine Supersoldaten, um den drohenden Angriff der Außerirdischen abzuwehren.
Da kommt der nächste Tiefschlag – Banner hat nicht, wie befohlen, mit den Testkandidaten gearbeitet, sondern nur ein Serum für sich entwickelt, um den Hulk kontrollieren zu können.
Als Fury dies herausfindet, ist er zu Recht wütend. Doch da erfolgt auch schon der befürchtete Angriff.
Fury und Natasha machen sich bereit, die Feinde zurückzuschlagen, während Banner losgeht und das Serum an sich austestet.
Die Chitauri richten unterdessen ein Massaker an, doch da tauchen die Avengers wieder auf und selbst Thor naht zur Hilfe.
Auch Banner Plan scheint aufgegangen zu sein, denn er hat den Hulk unter Kontrolle.
Gemeinsam zerlegt man die Chitauri.
Doch Banner verliert die Kontrolle und läuft Amok. Die Avengers haben keine Chance.
Da naht Betty mit einer Extraladung von Banners Beruhigungsmitteln, die Cap ihm verabreichen will. Doch der Hulk ist schneller und es ist nur den Reflexen der Widow zu verdanken, daß Banner das Mittel injiziert werden konnte.
Betty schafft es zudem, den Hulk zu beruhigen, so daß er sich in Banner zurückverwandelt.
Der wird natürlich unter Arrest gestellt, während der Rest des Teams den Sieg feiert.

Fazit:
Der Film basiert lose auf den Ereignissen der ersten „Ultimates“-Serie von Mark Millar und Bryan Hitch.
Natürlich fehlen der beißende Zynismus und die brachiale Härte der Vorlage, anderseits ist Captain America aber auch nicht der tumbe Idiot aus den Comics.
Dieser Film ist schon etwas härter als die normalen Cartoons, die Samstags Morgens laufen, wobei aber erst bei den Chitauri richtig gesplattert werden darf (sind ja auch Aliens).

Die Animationsqualität ist sehr flüssig, die Charakterdesigns sehr gut (vor allem Iron Man sieht richtig gut aus, während er im Comic viel zu klobig wirkt). Und auch die Sprecher sind durch die Bank gut besetzt.
Hervorragend sind die Szenen mit Thor, der leider viel zu kurz, dafür umso gewaltiger kommt (wenn auch leider ohne Bart... warum auch immer). Mag auch an der imposanten Musikuntermalung liegen.

Schade nur, daß man sich mit dem Folgeteil in eine komplett andere Richtung bewegen wird und den Black Panther einführen wird. Somit wird es also leider vorerst keinen Hawkeye geben und damit auch keine Adaption der wunderbaren Matrix-Hommage aus „Ultimates“ #7.

Zudem scheint der Krieg gegen die Chitauri nicht zu Ende zu sein, was auch gut ist, denn der Umschwung zum Hulk als Gegner kam doch etwas plötzlich.

Man hätte sicherlich so einiges besser machen können, aber für eine TV-Adaption konnte man der Vorlage durchaus gerecht werden.

Frage mich nur, wer sich für so "lustig" hielt, auf den Grabsteininschriften "N.G.A.R.R." (Nigger) und "A.H.O." (A Ho/eine Nutte) zu hinterlassen? Mal sehen, ob Lion's Gate die DVDs zurückrufen wird.

Nextwave #1

Nextwave ist nach She-Hulk, den Daughters of Dragon und Marvel Team-Up die nächste Serie aus dem Haus der Ideen, bei der der Spaß im Vordergrund steht. Ich hoffe, dass solche Serien jetzt nicht inflatiös auf den Markt geworfen werden, weil sich das Konzept sonst schnell abnutzt.
Ich bin gespannt, wie sich eine Serie auf dem Markt etablieren wird, die schon auf dem Cover damit wirbt, dass die Helden Amerika heilen, indem sie Leute verhauen.
So gehen die skurrilen Helden auch nicht gerade zimperlich mit ihren Gegnern um, was aber entsprechend in die Handlung eingebaut wird.
Wer sich darauf einlassen will, kann mit dieser Serie viel Spaß haben.


Titel: -
Autor: Warren Ellis
Zeichner: Stuart Immonen
Inker: Wade von Grawbadger
Kolorierung: Dave McCaig
Lettering: Chris Eliopoulos
Cover: Stuart Immonen
Redaktion: Nick Lowe
Erscheinungsdatum: 03/2006
Deutsche Fassung: -
Übersetzung: -



Charaktere:
The Captain, Elsa Bloodstone, Pulsar, Dirk Anger, Machine Man, Boom Boom, Fin Fang Foom

Handlung:
In Abces in North Dakota unterhalten sich Captain und Elsa Bloodstone über ihre bisher wechselhaft verlaufende Superheldenkarriere. Nebenbei beobachten sie einen zweifelhaften Neubau der Beyond Corporation.
Derweil schwört Dirk Anger, Direktor von H.A.T.E., seine neuen Rekruten ein, bis er gerufen wird. Er wirft Monica Rambeau vor, dass sie den Shockwave Rider, eine Art Raumschiff, gestohlen hat. Monica erklärt ihm, dass er Nextwave selbst gegründet hat und dass sie herausgefunden haben, dass Beyond Corporation, von der der Shockwave Rider geliefert wurde, Bestandteil von S.I.L.E.N.T., einer Terrorzelle, geworden ist. Es ist Bestandteil des Plans von Beyond Corporation, H.A.T.E. zu nutzen, um Massenvernichtungswaffen zu testen und auch noch Geld und Einfluß dafür zu erhalten. Als Anger dies immer noch nicht verstehen will, beendet Monica Rambeau das Gespräch.
Derweil kommt es auf der Baustelle der Beyond Corporation zu einer Explosion, die Fin Fang Foom freisetzt, der sofort Chaos auslöst.
Dies beobachten auch der Captain und Elsa Bloodstone, während sich Monica Rambeau. Tabitha und Aaron Stack über Bier und Codenamen unterhalten.
Unterdessen werden Captain und Elsa Bloodstone von vier Männern in einem Jeep angegriffen. Der Captain fliegt los, während Elsa Bloodstone jede Menge Spaß hat, als sie die Angreifer tötet. Auch sie stammen von Beyond Corporation.
Monica Rambeau ist ein wenig entsetzt, als sie vom Tod der Angreifer erfährt. Doch Stack beruhigt sie damit, dass es sich um keine Menschen, sondern um Androiden handelte. Nun greift Elsa Bloodstone Fin Fang Foom an.

Fazit:
Slott hat She-Hulk als Funserie etabliert und damit augenscheinlich eine kleine Lawine losgetreten. Nach Marvel Team-Up bringt Marvel mit Nextwave die nächste Ongoing Funserie auf den Markt.
Auch hier greift das Konzept, dass die Handlung eigentlich fast schon Nebensache ist. Im Vordergrund stehen eher die spritzigen Dialoge, die sich um die Vergabe von Codenamen oder um Fin Fang Fooms Unterhosen (!) drehen.
Gespannt bin ich auf die Rolle Angers. Spielt er den trotteligen General oder hängt er in der Affäre um die Beyond Corporation mit drin?
Diejenigen Leser, die sich auf den Fun-Faktor dieser Serie einlassen, nehmen auch dies mit Interesse wahr.

Rezension von Uwe "Jameson" Bender-Muth.

I (heart) Marvel: Web of Romance #1


Titel: -
Autor: Tom Beland
Zeichner: Cory Walker
Inker: Cliff Rathburn
Kolorierung: Matt Milla
Lettering: Dave Sharpe
Cover: Gez Fry
Redaktion: Aubrey Sitterson, Tom Brevoort
Erscheinungsdatum: 04/2006
Deutsche Fassung: -
Übersetzung: -



Charaktere:
Spider-Man, Mandrill, Mary Jane, Captain America, Tante May, Luke Cage, Jarvis

Handlung:
Spider-Man hat Mandrill in seinem Netz gefangen. Doch im Vordergrund steht seine Sorge um ein wirklich interessantes Geschenk zum Valentinstag.
Wieder im Stark Tower beobachtet er, wie Mary Jane gemeinsam mit Captain America und Luke Cage ein Spiel der New York Knicks im TV anschaut, nachdem er Tante May und Jarvis kurz begrüßt hat. Dabei fällt ihm ein, wie facettenreich Mary Jane ist und dass er sie auch dafür liebt. Begeistert ist Mary Jane, als ihr Captain America ein altes Foto von ihm und der Baseball-Legende Joe DiMaggio zeigt.
Unter der Dusche denkt Peter Parker dann über Gwen Stacy und Mary Jane nach. Gwen Stacy hat er geliebt, aber er konnte sich in ihrer Gegenwart selten entspannen, weil er immer das Gefühl hatte, sie beschützen zu müssen.
Später albert er mit Mary Jane mit seinem netz herum. Mary Jane fragt ihn, ob er jemanden mal mit dem Netz so richtig hereingelegt hat. Da erzählt Peter die Story, als er Johnny Storm einmal mit einer Fledermaus aus seinem Netz überraschte und so Johnny eine Party verdarb. Mary Jane amüsiert sich darüber.
Vier Tage vor dem Valentinstag setzen Spider-Man, Captain America und Luke Cage Fin Fang Foom außer Gefecht. Doch Spider-Man hat noch immer keine Ahnung, was er Mary Jane schenken soll. Zwei Tage vor dem Valentinstag bittet er Tony Stark um Hilfe.
Er gibt ihr ein Päckchen mit zwei Armriefen. Mary Jane mag sie und streift sie auch gleich über. Erst da offenbart ihr Peter Parker, dass es sich um zwei Netzdüsen handelt. Mary Jane ist vollkommen begeistert. Diesmal spielt sie gemeinsam mit Peter Parker Johnny Storm den Streich mit der Fledermaus aus Netz. Während Johnny Storm noch flucht, küssen sich Peter Parker und Mary Jane auf dem Dach eines Hochhauses.

Fazit:
Ich gebe es ja zu. Ich habe auch erst lange überlegt, ob ich dieses Heft wirklich kaufen will oder ob ich nur auf den ältesten Marvel-Trick schlechthin hereinfalle und mir das Heft nur kaufe, weil Spider-Man auf dem Cover zu sehen ist. Da ja das Eine zwangsläufig nicht das Andere ausschließen muss, habe ich mir das Heft zugelegt und war von der Story angenehm überrascht. Sie ist flüssig geschrieben und enthält viel, viel Humor. Vielleicht ist der Schluss etwas schmalzig, aber am Valentinstag sollte man dies nachsehen.
Wer allerdings gute Zeichnungen als Grundlage für ein gutes Heftchen sieht, wird enttäuscht sein. Besonders Mary Jane verkommt zu einem Schrumpfkopf. Schade, dass Marvel hier nicht einen besseren Zeichner herangelassen hat. Dann wäre das Heft nämlich eine rundum gelungene Sache gewesen.

Rezension von Uwe "Jameson" Bender-Muth.

Spider-Man/Black Cat: The Evil that Men do #6


Titel: One in four
Autor: Kevin Smith
Zeichner: Terry Dodson
Inker: Rachel Dodson
Kolorierung: Lee Loughridge
Lettering: Richard Starkins
Cover: Terry Dodson
Redaktion: Axel Alonso
Erscheinungsdatum: 03/2006
Deutsche Fassung: -
Übersetzung: -



Charaktere:
Spider-Man, Black Cat, Francis Klum, , Daredevil, Kingpin, Ryan (Flashback)

Handlung:
Felicia Hardy erinnert sich an ihren Vater, der mit ihr gemeinsam träumte, dass sie einmal bei den New York Knicks spielt. Sie wissen beide, dass die Knicks ein reines Männerteam sind, aber ihr Vater erklärt ihr, dass man die Regeln ändern muss, wenn das Spiel für einen selbst nicht so funktioniert wie man es braucht.
All dies erzählt sie Francis Klum und setzt damit fort, dass sie ihm erzählt, wie sie zur Universität kam. Bei einer Feier ging sie auf Toilette, auf die ihr ein angetrunkener Junge folgte. Felicia wehrte sich erfolglos, bis ein weiterer Junge dazukam und ihr half. Der Name des Junges war Ryan. Er war charmant und gut aussehend. Er brachte sie und ihre Freundin nach Hause. Sie verabredete sich mit ihm am nächsten Tag zum Basketball spielen und dann für den Rest der Woche.
Eines Abends besuchte sie ihn, aber als sie gehen wollte, ließ Ryan sie nicht weg und vergewaltigte sie.
Zunächst fühlte sich Felicia Hardy einfach nur schlecht und mitschuldig, aber dann sann sie auf Rache. Sie plante Ryan umzubringen und trainierte hart dafür. Doch genau an dem Abend, als sie ihm auflauerte, erfuhr sie, dass Ryan und drei weitere Studenten bei einer Alkoholfahrt uns Leben kamen. Also trat sie in die Fußstapfen ihres Vaters und wurde eine Diebin. Bisher hat sie mit noch niemandem darüber gesprochen und ist nun erleichtert, mit Francis Klum darüber zu reden.
Dann erzählt sie, wie sie Spider-Man zunächst kennen- und später lieben lernte.
Dann ermuntert sie Francis Klum, sich zu stellen, und die Wahrheit über Garrison Klum zu erzählen, aber Francis schämt sich zu sehr.
Derweil hasten Daredevil und Spider-Man auf der Suche nach Black Cat durch die Stadt. Dann kann sie Daredevil endlich orten.
Spider-Man sieht Felicia und Francis Klum auf der Brücke stehen, auf der auch Gwen Stacy starb und versteht die Situation falsch. Er greift Francis an, während sich Daredevil um Black Cat kümmert. Wütend prügelt Spider-Man auf Francis ein, der Felicias Maske an Spider-Mans Hals teleportiert. Francis fühlt sich betrogen und glaubt, dass Black Cat heimlich Daredevil und Spider-Man herbeigerufen hat. Black Cat kann ihn nicht mehr beruhigen, so dass Francis Klum eine Pistole zieht und Black Cat bedroht. Spider-Man hat sich ein wenig erholt und verstopft den Lauf der Pistole gerade noch rechtzeitig mit seinem Netz, als Francis Klum abdrückt. Der Schreck und der Rückstoß der Waffe lassen Francis Klum taumeln und von der Brücke stürzen.
Spider-Man und Black Cat wollen ihn mit seinem Netz bzw. ihrem Seil retten, aber er teleportiert sich fort.
Am nächsten Tag gehen Peter Parker und Felicia Hardy in Greenwich Village spazieren. Peters Wunde verheilt ganz gut und sie unterhalten sich über Geheimidentitäten und wie sehr sie sich gegenseitig vertrauen, da sie sich ja ihre Identitäten offenbart haben. So lernte Felicia Hardy überhaupt, wieder jemandem zu vertrauen. Nun beginnt Felicia zu erzählen, was ihr am College widerfahren ist.
Francis Klum, dessen Gesicht komplett verbunden ist und das eine Bein verloren hat, unterhält sich in einer Lagerhalle mit dem Kingpin. Francis Klum will sich rächen und er weiß auch wie. Er will ihn mit der Identität eines Schurken angreifen, den er eigentlich kennt und ihn dann mit seinen Kräften tödlich überraschen. Also zeigt ihm der Kingpin das Kostüm, das Francis Klum kaufen will. Es ist das von Mysterio. Es soll 10 Millionen Dollar kosten und so dem Kingpin die Rückkehr an die Spitze der New Yorker Unterwelt ermöglichen.

Fazit:
Mit der vorliegenden Ausgabe schließt Smith seine Miniserie (zum Glück) ohne weitere Verzögerungen ab. Etwas überraschend greift er dabei in die Vergangenheit Felicias ein. Eigentlich war ihre Motivation, zunächst als Diebin zu agieren, immer schlüssig erklärt. Nun fügt Smith zwei weitere Bausteine hinzu, von denen ich einen für etwas überflüssig halte und auch für etwas zu ausführlich erzählt. Ich meine damit die Unterhaltung zwischen Felicia und ihrem Vater, der als begnadeter Dieb und Fassadenkletterer in der zeichnerischen Darstellung der Dodsons deutlich zu üppig geraten ist.
Dennoch bin ich wahrscheinlich einer größten Fans dieser Serie, weil sie sehr gut unterhält. Mit den Vergewaltigungen packt Smith darüber hinaus noch ein heißes Eisen an, das er sehr sensibel schildert.
Ich kann nur jedem raten, die Serie möglichst am Stück zu lesen. Felicia Hardy als Black Cat hat als Charakter auf jeden Fall Potential für weitere gute Stories, aber leider hat Marvel ja Smith „aufgrund seiner Zuverlässigkeit“ die geplante Ongoing Serie der Black Cat gestrichen.
Als guter Autor öffnet sich Smith natürlich die Hintertür für eine Fortsetzung, die ich gerne lesen würde. Smith sollte sie diesmal nur vollständig abliefern, bevor sie von Marvel veröffentlicht wird.

Rezension von Uwe "Jameson" Bender-Muth.

Spider-Girl #95


Titel: And you don't mess around with Jim!
Autor: Tom DeFalco
Zeichner: Ron Frenz
Inker: Sal Buscema
Kolorierung: Gotham
Lettering: Dave Sharpe
Cover: Ron Frenz
Redaktion: Molly Lazer
Erscheinungsdatum: 04/2006
Deutsche Fassung: -
Übersetzung: -



Charaktere:
Spider-Girl, Normy Osborn, A-Next, Raptor, Tony Stark, Green Goblin, Jim Rhodes, Scarlet Witch, Ant-Man (Scott Lang), Hawkeye, Mary Jane, Peter Parker, Kristy Watson, Benjamin Parker

Handlung:
Jim Rhodes dreht immer noch durch und behauptet, dass ihn Tony Stark umgebracht hat. Spider - Girl und Normie wissen, dass sie ihn aufhalten müssen. Als Rhodes davonfliegt, hängt sich Spider - Girl mit ihrem Netz an ihn. Normie folgt ihnen.
Derweil bedrängt Stinger, Tony Stark endlich mit der Wahrheit herauszurücken, während sich A-Next mit dem wiederhergestellten Mainframe, Green Goblin, Spider - Girl, Normie, Scarlet Witch, Raptor und Hawkeye gegen Jim Rhodes vereinen.
Agent Weadon rätselt noch über Raptors Verbleib, während Kaine ein Nest der Scrier aufmischt, um herauszufinden, was sie gegen Spider - Girl im Schilde führen.
Während Mainframe das zweite Mal gegen Jim Rhodes scheitert, erzählt Tony Stark endlich die Wahrheit. Er wollte Scarlet Witch helfen und einen Weg finden, einen Körper aufzuladen. Er wußte, dass dies nicht ohne Risiko zu entwickeln ist und wollte daher zunächst einen Selbstversuch vornehmen. Doch Jim Rhodes kam ihm zuvor. Anfangs wirkte das Experiment noch gelungen, aber Jim Rhodes mutierte und wurde jeden Tag weniger menschlich. Stinger ist geschockt und fragt nach einem Weg, Jim Rhodes zu stoppen.
Während Mooses Vater zu einem Einsatz gerufen wird, weil sich die Superhelden und Jim Rhodes bekämpfen, scheinen die Helden Rhodes besiegt zu haben.
Doch Tony Stark weiß, dass Jim Rhodes zu mächtig ist, um gestoppt zu werden. Er beschließt, sich selbst der Sache anzunehmen.
Derweil scheitern die Helden an Jim Rhodes. Da greift Iron-Man an, der ein Gerät entwickelt hat, das Jim Rhodes aufhalt4en soll, aber ihn auch töten kann. Als selbst Iron-Man scheitert, greift sich Spider - Girl das Gerät. Allerdings scheut sie sich das Gerät einzusetzen, weil sie Jim Rhodes trotz allem nicht töten will. Doch während ihres Kampfes fallen Gesteinsbrocken eines Hauses zu Boden. Mooses Vater verjagt ein paar Passanten, um dann selbst von den Brocken getroffen zu werden. Als dann auch noch Tony Starks Gerät zu Bruch geht, glaubt Stark an das Ende. Doch Normie hat eine Idee. Er lässt den Symbionten Tony Stark umschließen, um zu erfahren, wie man Jim Rhodes stoppen kann. Er greift Jim Rhodes an und nutzt seinen Arm als Stachel. Jim Rhodes bricht zusammen.
Während Tony Stark Spider - Girl beschuldigt, nicht seine Anweisungen befolgt zu haben, wissen die Rächer, dass sie sich nicht mit Ruhm bekleckert haben. Für sie hat sich Normie rehabilitiert, der sich Raptors Team anschließen will.
Spider - Girl erinnert sich an den verletzten Feuerwehrmann. Sie ist erschüttert, als sie erkennt, dass es sich um Mooses Vater handelt.
Derweil wundern sich die Scrier wegen Kaines Verhalten und seinem Schutz für Spider - Girl. Sie wollen nun der Sache auf den Grund gehen.

Fazit:
Wieder einmal verpackt Tom mehr Handlung in einem Heft als es so manchem Autor, der als modern und hipp gilt, in fünf Heften gelingt.
Fast schon beiläufig erzählt er die Origin von Jim Rhodes in seiner momentanen Konstitution, die durchaus nachvollziehbar ist. Jim würde alles tun, um Tony Stark zu schützen - auch oder erst recht vor einem gefährlichen Selbstversuch.
Gelungen ist natürlich Toms Reminiszenz an den Tod Arthur Stacys, der bei einem Kampf zwischen Spider-Man und Dr. Octopus von herabfallenden Gesteinsbrocken getötet wurde.
Voller Ironie ist der Subplot um die Scrier, die wohl erst auf Spider - Girl aufmerksam werden, weil sie Kaine wegen ihr angreift.
Mensch, ihr Marvels, diese Serie darf einfach nicht mit der Nr. 100 enden.

Rezension von Uwe "Jameson" Bender-Muth.

Spider-Woman: Origin #3

Titel: -
Autoren: Brian Michael Bendis, Brian Reed
Zeichner: Joshua Luna, Jonathan Luna
Inker: Jonathan Luna
Kolorierung: Jonathan Luna
Lettering: Cory Petit
Cover: Jonathan Luna
Redaktion: Tom Brevoort
Erscheinungsdatum:04/2006
Deutsche Fassung: -
Übersetzung: -


Charaktere:
General Wyndham, Jessica Drew, Taskmaster, Marvin Flumm, Nick Fury, Jared

Inhalt:
Jessica Drew greift die SHIELD Agenten an, während sie Nick Fury zu beruhigen versucht. Sie streckt zwar eine Menge SHIELD Agenten mit ihrem Venom Blast nieder, aber sie muss sich dann doch der Übermacht beugen. Anhand einer Präsentation kann er Jessica Drew davon überzeugen, dass es sich bei Hydra um eine Terrororganisation handelt. General Wyndham war eigentlich nur auf ihren Vater fixiert, um seine Forschungsergebnisse für Hydra zu verwerten.
Wütend bricht sie aus und bleibt sogar für SHIELD für zwei Jahre unauffindbar.
Immerhin kann sie von Jared zwei Jahre später in London aufgespürt werden. Jessica Drew hat sich verändert und ihre Haare schwarz gefärbt. Jared spricht sie in einer Disco an. Jessica Drew attackiert ihn mit ihrem Venom Blast, aber er ist immun gegen die Wirkung. Die Disco ist nun mit Hydra Agenten besetzt, aber Jessica Drew kann aufgrund ihrer Fähigkeiten und Kräfte entkommen. Doch dann stellt sich ihr der Taskmaster entgegen. Es kommt zu einem Kampf und fast scheint es, als habe der Taskmaster Jessica Drew bereits besiegt, aber sie kann noch einmal zurückschlagen und dem Taskmaster das Schwert entreißen. Sie bohrt das Schwert in den Taskmaster, der daraufhin seine Energie entlädt, was die Hydra Agenten tötet. Jessica braucht einen Moment, um sich zu erholen.
Später weckt sie Jared auf, damit er sieht, wie er in einem Flugzeug in einen SHIELD Stützpunkt fliegt, in dem sich auch General Wyndham befindet. Jessica Drew fliegt davon.
Weitere zwei Jahre später studiert Jessica Drew. In einer Pause taucht plötzlich Nick Fury vor ihr auf, der sie anspricht. Er lobt Jessica Drew dafür, dass sie sich zwei Jahre vor so ziemlich jedem Geheimdienst verbergen konnte und bietet ihr einen Job an, den sie aber ablehnt. Erst als Nick Fury sie auf ihre Eltern, die wohl doch noch leben, anspricht, schenkt ihm Jessica Drew wieder Aufmerksamkeit.

Fazit:
Der vorliegende Teil, der sich inhaltlich on den Vorgängerstories löst, ist bisher der interessanteste, ohne aber vollkommen zu überzeugen.
Interessant ist dabei, dass sich Nick Fury persönlich um Jessica Drew kümmert. Natürlich tut er dies nicht aus Nächstenliebe, sondern weil er ihre Fähigkeiten für SHIELD gewinnen will.
Wenig überzeugend ist, dass auch diese Aufgabe die leider schon bekannte Inhaltsarmutigkeit aufweist. So hätte man seitens der Autoren auch die ersten drei Teile bequem in zwei zusammenfassen können.
Immerhin darf man als Leser gespannt sein, ob Jessica Drew tatsächlich für SHIELD tätig wird und ob und wo Jessica Drews Eltern leben.

Rezension von Uwe "Jameson" Bender-Muth.

Spider-Woman: Origin #2

Titel: -
Autoren: Brian Michael Bendis, Brian Reed
Zeichner: Joshua Luna, Jonathan Luna
Inker: Jonathan Luna
Kolorierung: Jonathan Luna
Lettering: Cory Petit
Cover: Jonathan Luna
Redaktion: Tom Brevoort
Erscheinungsdatum:03/2006
Deutsche Fassung: -
Übersetzung: -


Charaktere:
General Wyndham, Jessica Drew, Taskmaster, Marvin Flumm, Nick Fury, Jared

Inhalt:
General Wyndham erklärt Jessica Drew, dass sie nach nunmehr sieben Jahren aus dem Koma erwacht ist. General Wyndham hatte sie und ihre toten Eltern bei einem Routinebesuch in Wundagore gefunden.
Jessica Drew selbst hat keine Erinnerungen mehr an die Vorfälle von vor sieben Jahren. Also stellt er sie Marvin Flumm vor, einem Psychologen Hydras, der ihr helfen soll, sich an die Geschehnisse zu erinnern.
Jessica Drew hat zunächst ein wenig Angst, aber dann willigt sie doch ein. Flumm zieht sich einen Helm auf, während Jessica ihre Augen schließen soll.
So erinnert sie sich an Bova, ihr Kindermädchen und auch an ihren Vater, wie er ihre Mutter angriff. Dann sieht sie einen Riesen hinter einem Berg stehen, bevor sie ihren Energiestrahl unbewußt auf Flumm abfeuert. Dann bricht sie bewußtlos zusammen.
Später lernt die Jared, einen Hydra Agenten kennen, der sich um sie kümmert und ihr verspricht, dass sie sich besser fühlen wird, wenn sie mit ihrem Training beginnt. Jessica Drew ist erstaunt.
Dann lernt sie den Taskmaster kennen, der zunächst darauf besteht, dass sie ihn mit ihrem Strahl beschießt. Er sackt zusammen, aber er braucht diese Erfahrung, um Jessicas Kräfte zu verstehen.
Zwischen ihren Trainingseinheiten trifft sie immer wieder auf Jared, der ihr Hydra als eine Art Familie erklärt, die für mehr Gerechtigkeit in der Welt steht.
Jessica Drew trainiert weiterhin hart, aber der Taskmaster kritisiert sie, weil sie zu wenig aus ihren Fähigkeiten macht.
Abends unterhält sich Jessica Drew mit General Wyndham. Sie vergewissert sich, dass auch ihre Eltern zu Hydra gehört haben und bittet um einen Einsatz.
Anschließend verabschiedet sich Jared von ihr, der einen Einsatz in Latveria hat.
Nach einer weitern Woche erhält Jessica Drew, die nun ihr Kostüm trägt und den Kampfnamen Arachne erhält, ihren ersten Einsatz. Jared wird seit einer Woche vermisst.
Mühelos dringt sie in den SHIELD Stützpunkt ein, in dem Nick Fury gerade Jared brutal verhört.

Fazit:
Bendis und Reed konzentrieren sich in diesem Teil weitgehend auf die Ereignisse aus Marvel Spotlight # 32. Jessica Drew erhält ihr Kostüm, das zunächst noch über eine Maske verfügt, die ihren kompletten Kopf abdeckt.
Weit tiefer als bisher erzählt schildern Bendis und Reed, wie General Wyndham Jessica Drew manipuliert und sie so bei Hydra integriert. Auch Jared, der junge Agent, den General Wyndham vermutlich auf Jessica Drew angesetzt hat, um sie an Hydra zu binden, erhält mehr Raum.
Ich frage mich nur, ob es Bendis wirklich nötig hat sein zweifellos vorhandenes großes Talent daran zu verschwenden, alte Stores hoch zu kochen. Ich erhoffe mir daher von den letzten drei Teilen, dass noch irgendetwas Unerwartendes geschieht. Ansonsten frage ich mich, wieso diese Miniserie überhaupt geschrieben wurde.

Rezension von Uwe "Jameson" Bender-Muth.

Fantastic Four #519 (Vol. 1)


Titel: Fourtitude Part 3
Autor: Mark Waid
Zeichner: Mike Wieringo
Inker: Karl Kesel
Kolorierung: Paul Mounts
Lettering: Randy Gentile
Cover: Mike Wieringo
Redaktion: Tom Brevoort
Erscheinungsdatum: 12/2004
Dt. Fassung: Fantastische Vier/Rächer Special #4
Übersetzung: ?



Charaktere:
Mr. Fantastic, Invisible Woman, Thing, Human Torch II, Zius, Galactus

Handlung:
Zius steht kurz davor Susan zu eliminieren, was Ben und Johnny furchtbar aufregt. Doch sie können Susan nicht helfen, halten die Außerirdischen sie doch in Schach. Zius will gerade die Maschine aktivieren, als Reed ankommt und Susan mit einer Kanone beschießt. Plötzlich kann Zius keine Spuren von Susans Kräften mehr entdecken, was Reed damit erklärt das er ihr die Kräfte weggenommen hat. Zius will sich zurückziehen und repariert den Schaden den er angerichtet hat, als er Manhattan Island plötzlich in die Luft gehoben hat. Und ehe er sich endgültig verzieht macht Reed ihm noch mal klar, das die Fantastic Four über die Erde wachen.
Kaum als Zius sich auf dem Weg zurück ins All macht, erklärt Reed den anderen das er Susans Kräfte nicht wirklich eliminiert hat. Vielmehr hat er die Kräfte von Susan und Johnny getauscht, wie er praktisch beweist. Beide reagieren unterschiedlich auf diese Entwicklung. Reed will diese rückgängig machen und nach einer Lösung für Zius Problem suchen. Doch es bleibt ihnen keine Zeit, denn Galactus ist inzwischen bereits da. Er zerstört die Raumschiffe von Zius und verwandelt Johnny Storm, der ja jetzt die Kräfte von Susan hat. Und dann senkt sich die Hand von Galactus herab.

Fazit:
Nachdem die letzte Ausgabe eher keinen Humor aufwies, lässt Mark Waid dem Humor wieder etwas freien Lauf. Johnny Storm ist einfach göttlich. Von seinen Reaktionen auf seine neuen Kräfte, bis zu seiner Realisation, das Galacuts ihn will, ist er der Comedey Relief in Perfektion. Wie es jetzt weitergeht zeigt die nächste Ausgabe.
Was man Mark Waid auch zu gute halten muss ist, wie er Zius schreibt. Zu keiner Stelle kommen böse Gefühle über ihn auf. Man versteht seine Motive auch wenn man sich wünscht, es würde andere Möglichkeiten geben. Das ist wirklich ein gelungenes Kunststück.
Und wie Reed die verfahrene Situation löst, ist auch ein netter Gedankenstreich. Die Kräfte einfach zu tauschen überzeugt, auch wenn man sich fragt wie Reed es geschafft hat, die Kräfte von Susan zu Johnny und umgekehrt zu transferieren. Oder war der visuelle Effekt von Susans angeblichen Kräfteraub nur Show?
Mike Wieringo setzt die Geschichte von Mark Waid perfekt um. Besonders wie er die Spannung auf den Anfangsseiten aufbaut ist gutes Storytelling.
Ein gelungener Prolog, der Lust macht auf mehr.

Rezension von Götz "Comicfreak" Piesbergen

Fantastic Four #518 (Vol. 1)


Titel: Fourtitude Part 2
Autor: Mark Waid
Zeichner: Mike Wieringo
Inker: Karl Kesel
Kolorierung: Paul Mounts
Lettering: Randy Gentile
Cover: Mike Wieringo
Redaktion: Tom Brevoort
Erscheinungsdatum: 11/2004
Dt. Fassung: Fantastische Vier/Rächer Special #3
Übersetzung: ?



Charaktere:
Mr. Fantastic, Invisible Woman, Thing, Human Torch II, Zius

Handlung:
Kurz bevor Susan endgültig zusammenbricht, kommen die übrigen Fantastic Four und helfen ihr. Sie retten die eingeschlossenen Menschen und machen sich dann auf dem zurück zum Baxter Building. Reed will das Rätsel hinter den merkwürdigen Säulen lösen und teilt das Team daher auf. Er geht in eine der Säulen der Rest des Teams in eine der anderen. Über eine Kamera die über Bens Brust geschnallt ist bleibt er mit den anderen in Kontakt.
Und so dringen die beiden Teams in die Säulen ein und beide stoßen dabei auf etwas, was unsichtbar ist. Nur während Reed nur mit Maschinen zu tun hat, die unsichtbar sind, stoßen Sue und die anderen auf hässliche Außerirdische, die sie jedoch schnell besiegen. Das Problem ist nur, das diese Außerirdischen nicht die einzigen waren. Susan macht noch weitere Außerirdische sichtbar.
Unterdessen benutzt Reed seine Fähigkeiten um die Umrisse der Maschinen zu erahnen.
Susan und die anderen haben so ihre Probleme mit den außerirdischen als der Anführer der Außerirdischen hinzukommt. Zius heißt er und er überträgt seine Ansprache an die Fantastic Four weltweit im Fernsehen. Während Susan und die anderen von den Außerirdischen in Schach gehalten werden erzählt Zius von seiner Herkunft. Er ist der letzte Überlebende einer friedlichen Rasse von Außerirdischen die das Pech hatten, Galactus als Mahlzeit zu dienen. Nach und nach sammelt er andere Überlebenden ein und findet eine Möglichkeit andere Rassen vor Galactus zu schützen. Sie machen die Welten einfach unsichtbar. Doch Galactus hat eine Möglichkeit gefunden diesen unsichtbaren Schutz zu durchdringen. Susan ist diese Möglichkeit und Zius will sie eliminieren. Die männlichen Mitglieder wollen dies nicht, doch Susan stimmt am Ende zu!

Fazit:
Galactus kommt! Der große Planetenfresser ist einer der markantesten Figuren im Fantastic Four Kosmos und ein Auftreten von ihm ist garantiert ein Vergnügen. Besonders, wenn Mark Waid der Autor sein wird.
Diese Geschichte dient als Prolog zu diesem Kommen und ich muss sagen, Mark Waid hat sich richtig Gedanken gemacht. Die Geschichte mit dem Schutzschild ergibt Sinn ebenso wie es Sinn macht das Susan eine Möglichkeit ist, diese Schirme aufzudecken. Es verdeutlicht das Machtpotential das Susan darstellt.
Nun stellt sich natürlich die Frage, wieso Susan so freiwillig aufgibt. Ich denke es liegt an ihrem Verantwortungsbewusstsein. Sie will schließlich die Erde retten, ihre Familie und dazu gehört dann wohl auch, dass sie freiwillig sich opfern will. Ob und wiefern Reed dies verhindert, der ja schließlich der einzige Fantastic Four ist, der noch auf freiem Fuß ist, wird dann wohl die nächste Ausgabe zeigen. Es verspricht also spannend zu werden.
Mark Waids Partner in Crime Mike Wieringo lässt natürlich die Story nicht im Stich. Ohne Probleme zeichnet er die verschiedensten Alientypen die teils vertraut, teils wirklich alienhaftig wirken.
Auch wenn die Story sich etwas langsam fortbewegt, so ist diese Ausgabe dennoch ein Genuss.

Rezension von Götz "Comicfreak" Piesbergen

Fantastic Four #517 (Vol. 1)


Titel: Fourtitude Part 1
Autor: Mark Waid
Zeichner: Mike Wieringo
Inker: Karl Kesel
Kolorierung: Paul Mounts
Lettering: Randy Gentile
Cover: Mike Wieringo
Redaktion: Tom Brevoort
Erscheinungsdatum: 10/2004
Dt. Fassung: Fantastische Vier/Rächer Special #2
Übersetzung: ?



Charaktere:
Mr. Fantastic, Invisible Woman, Thing, Human Torch II, Franklin Richards, Valeria Richards, Jian

Handlung:
Es ist Halloween und Ben und Susan begleiten die Kinder beim Einsammeln der Süßigkeiten. Danach gehen sie durch die Straßen und unterhalten sich darüber, dass die Avengers aufgelöst wurden.
Im Baxter Building erfährt Reed von Johnny und Jian, das auch finanziell es den Fantastic Four besser geht. Jian erklärt Johnny, das sie sich nicht nach einem neuen Job umschaut, was Johnny erst nach einem heimlichen Blick in den Papierkorb glaubt. Plötzlich zerbricht das Fenster von Jians Büro und ganz New York sieht mit Erstaunen wie etwas aus dem Himmel kommt. Mehrere Säulenartige Strukturen senken sich auf die Erde herab und umzingeln Manhattan.
Der Bürgermeister verlangt nach den Avengers, die sich jedoch aufgelöst haben. Der Vorschlag, die Fantastic Four zu rufen, wird von der Chef Beraterin abgeschmettert. Die Fantastic Four würden die Situation nur noch schlimmer machen.
Was nicht ganz der Wahrheit entspricht, weil die Fantastic Four sich nach Leibeskräften bemühen, die Menschen zu retten. So hält Susan mit Hilfe ihres Kraftfeldes eine ganze Flutwelle auf, was sie ganz schön anstrengt.
Die anderen Fantastic Four versuchen die Bevölkerung zu beruhigen, mit gemischtem Erfolg.
Im Büro des Bürgermeisters erfährt jener, das die Säulen begonnen haben, die Insel aus dem Wasser zu hieven. Dem Bürgermeister ist jetzt alles egal, er ruft die Fantastic Four wie Leuchtpistole.

Fazit:
Mark Waid is back! Und er schreibt eine Geschichte, die man mit Freuden liest. Zum einen klinkt er die Serie ins aktuelle Marvel Universum ein, als er davon berichtet, dass die Avengers sich aufgelöst haben. Zum anderen hat die Geschichte auch irgendwo mehr Witz, mehr Esprit. Die Situation mag noch so grimm sein, die Sprüche lockern es auf.
Wieso eigentlich auf dem Cover zu sehen ist, dass dieses Heft ein Teil der Avenges Disassembled Storyline ist, ist mir schleierhaft. Außer der Erwähnung und der Situation für die Fantastic Four trägt dieses Heft in keinster Weise zur Fortentwicklung von Avengers Disassembled bei. Also hat dies wohl nur monetäre Gründe.
Die Bedrohung durch die Säulen verspricht einiges. Vor allem verspricht es, dass die Fantastic Four sich endlich mal wieder um eine kosmische Bedrohung kümmern müssen. Bislang waren die Storys der Vier doch eher erdbasierend und hatten das Weltall außer Acht gelassen. Vielleicht wird sich dies jetzt ändern.
Auch Mike Wieringo trägt dazu bei, dass sich dieses Heft durchaus lesen lässt. Das kann man vor allem daran sehen, wie er Franklin und Valeria zeichnet bzw. agieren lässt. Von den Gesichtsausdrücken bis zu bestimmten Gesten stimmt alles. Es sind zwei normale Kinder mit ungewöhnlicher Familie.
Nach der letzten Storyline ist dieses Heft eine wahre Abwechslung.

Rezension von Götz "Comicfreak" Piesbergen

Fantastic Four #516 (Vol. 1)


Titel: Dysfunctional Part 3
Autoren: Mark Waid, Karl Kesel
Zeichner: Paco Medina
Inker: Juan Vlasco
Kolorierung: Paul Mounts
Lettering: Randy Gentile
Cover: Gene Ha
Redaktion: Tom Brevoort
Erscheinungsdatum: 09/2004
Dt. Fassung: Fantastische Vier/Rächer #15
Übersetzung: ?



Charaktere:
Mr. Fantastic, Invisible Woman, Thing, Human Torch II, Wizard, Hydro-Man, Trapster, Salamandra, Cole

Handlung:
Die Fantastic Four dringen mit Hilfe von Cole in das geheime Hauptquartier der Frightfull Four, was von letzteren natürlich nicht unbemerkt bleibt. Natürlich kommt es zum Kampf zwischen beiden Gruppen und zuerst läuft es eigentlich für die Fantastic Four ganz gut doch dann geraten die Dinge außer Kontrolle. Um genauer zu sein verliert Cole die Kontrolle über ihre Fähigkeiten und leidet jetzt unter ihnen. Reed macht sich sofort auf, um die notwendigen Daten für Coles Heilung zu suchen, woraufhin sich der Wizard Cole schnappt. Johnny, der sie schützen will wird vom Wizard einfach mal eben zur Seite geschleudert, was den Kampf von Sue gegen Hydro Man doch negativ beeinflusst.
Der Wizard hilft Cole sich zu erholen, doch dann interessiert er sich nicht mehr für ihre Heilung sondern für ihre Kräfte. Da will Reed dann eingreifen, doch der Wizard kann ihn aufhalten. Er will sich danach wieder um Cole kümmern, doch die flieht vor ihm und benutzt ihre Fähigkeiten um den Wizard und den Rest der Frightfull Four aufzuhalten. Dafür opfert sie ihr eigenes Leben und verschwindet dann mit dem Wizard und den Rest der Frightful Four. Es findet sich keine Spur mehr von ihnen.

Fazit:
Das wars! Adieu Karl Kesel, ich werde dir bei dieser Serie keine Träne nachweinen. Hallo Mark Waid, ab dem nächsten Mal wieder alleine. Was freue ich mich darauf.
Wer schon immer wissen wollte, wie man einen Kampf uninspiriert rüber bringen kann, sollte sich dieses Heft kaufen. Ich bin fast mittendrin eingeschlafen. Das liegt wohl daran, dass die beteiligten Personen stinklangweilig geschrieben wurden. Salamandra ist also ein Gestaltwandler, neben Teleporter und Flammenkräften? Who cares! Hydro-Man ist mal wieder der Arsch der Serie? Who cares! Wizard ist nur daran interessiert, die Kräfte seiner Tochter zu analysieren? Who cares! Selbst die Fantastic Four kommen langweilig rüber. Klar, der Fokus liegt auf Johnny, so dass die übrigen nicht gerade viel Panels kriegen. Aber das ist keine Entschuldigung, denn selbst Johnny und seine Beziehung zu Cole interessieren mich einen Scheiß Dreck! Und das am Ende Cole anscheinend stirbt? Kratzt mich nicht! Eine langweilige Person weniger.
Und Paco Medina? Da bin ich auch froh, das er jetzt weg ist.
Miserables Heft!

Rezension von Götz "Comicfreak" Piesbergen