Samstag, Oktober 22, 2005

Amazing Spider-Man #138 (Vol. 1)

Titel: Madness Means…The Mindworm!
Autor: Gerry Conway
Zeichner: Ross Andru
Inker: Frank Giacoia, David Hunt
Kolorierung:Petra Goldberg
Lettering: Annette Kawecki
Cover: Gil Kane
Redaktion: Roy Thomas
Erscheinungsdatum: 11/1974
Deutsche Fassung I: Die Spinne #139 (W)
Deutsche Fassung II: Spider-Man Komplett #12 (P)
Übersetzung: Reinhard Schweizer (P)


Charaktere;
Spider-Man, Flash Thompson, Mindworm

Handlung:
Peter Parker denkt noch über seine letzte Begegnung mit Harry Osborn als Green Goblin nach. Da das Haus fast komplett zerstört wurde, wird Peter Parker von seinem Vermieter vor die Tür gesetzt. Also ruft Peter Parker alle Freunde an, die er hat. Leidre hat keiner genügend Platz, ihn aufzunehmen. So bleibt nur noch Flash Thompson, der ihn gerne bei sich aufnimmt. Peter Parker wundert sich, als ihn der Taxifahrer zu Flash Thompsons Wohnung bringt. Er hat nicht geahnt, dass Flash so weit außerhalb wohnt.
Peters Ankunft wird von einem Mann beobachtet, der sich Mindworm nennt.
Flash Thompson und Peter Parker unterhalten sich so lange, bis sie müde werden. Doch als Flash Thompson eingeschlafen ist, will sich Peter die Gegend als Spider-Man ansehen. Kaum unterwegs wundert sich Spider-Man, dass einige Leute wie Zombies in Trance zum Strand kaufen. Dies will er Flash erzählen, aber als er wieder in der Wohnung ist, ist Flash nicht mehr anwesend.
Also folgt Spider-Man wieder der Menschenmenge, in der nun auch Flash Thompson ausmachen kann. Doch der hypnotische Ruf, vor dem ihm sein Spinnensinn warnt, lockt auch Spider-Man zu einem Haus, wenn er auch noch Kontrolle über sich hat.
Während der Mindworm mehr Energie als je zuvor empfängt, denkt er über seine Kindheit nach. Die Regierung hatte ein Testgelände eröffnet. Viele Anwohner bekamen missgebildete Kinder, aber diese Kinder starben alle - bis auf ihn. Schon früh erkannte der Mindworm seine hypnotischen Fähigkeiten und tötete kurzerhand seine Eltern.
Auch die Polizei wird auf die Menschenmenge aufmerksam. Daher lassen sie die Anti-Terror-Einheit benachrichtigt.
Derweil hat der Mindworm auch Spider-Man in der Menschenmenge ausfindig gemacht. Er lässt Spider-Man sofort angreifen. Natürlich kann sich Spider-Man behaupten, aber er will auch niemanden verletzen. Doch Spider-Man weiß, dass der Mindworm in dem Haus sitzt. Spider-Man dringt in das haus ein und findet den Mindworm. Der Mindworm attackiert Spider-Man mit seinen hypnotischen Kräften. Spider-Man geht zu Boden, aber dank seiner Willenskraft gibt er sich nicht geschlagen. Spider-Man trifft den Mindworm - allerdings nicht entscheidend. So kann der Mindworm mit seinen Kräften zurückschlagen. Er will Spider-Man töten. So kämpfen sie verbissen miteinander, bis Spider-Man erkennt, dass Mindworms Kräfte mit dem Gehör zusammenhängen. Also schlägt er ihm auf beide Ohren. So fallen auch die hypnotischen Fesseln von den Leuten ab, die wieder ihrer Wege gehen. Der Mindworm ist nur noch ein Häufchen Elend, das von der Polizei eingesammelt werden muss. Nun kommt Peter Parker hinzu und schlägt vor, dass sie nach Hause gehen.

Fazit:
Der Mindworm hat nie zu Spider-Mans großen Gegnern gehört und ist streng betrachtet noch nicht einmal ein richtiger Superschurke. Er will nicht de Weltherrschaft o.ä. an sich reißen, sondern sich einfach nur von der mentalen Energie der Leute ernähren und nicht einsam sein. Wäre da nicht die fiese Origin des Mindworms könnte man als Leser Mitleid mit ihm haben.
Eigentlich ist für die Continuity Spider-Mans viel wichtiger, dass zwischen Peter Parker und Flash Thompson eine echte Freundschaft entsteht, die bis heute, also auch über 30 Jahre später, immer noch ihre Bedeutung und Gültigkeit hat. So taucht auch der Mindworm über 30 Jahre später wieder in Jenkins‘ Spectacular Spider-Man (Vol. 2) #22 auf, wo er auch sein zumindest vermeintliches Ende findet.

Rezension von Uwe "Jameson" Bender-Muth.

Cable/Deadpool #21


Titel: Bosom Buddies Part 2 - Friendly Fire
Autor: Fabian Nicieza
Zeichner: Patrick Zircher
Inker: M3TH
Kolorierung:Gotham
Lettering: Cory Petit
Cover: Patrick Zircher
Redaktion: Nicole Wiley
Erscheinungsdatum: 12/2005
Deutsche Fassung: -
Übersetzung: -


Charaktere;
Deadpool, Cable, Diamondback, Black Mamba, Asp, Weasel, Iron Fist, Luke Cage, Cat, Black Box

Handlung:
Deadpool kloppt sich mit Iron Fist, während Luke Weasel daran hindert, abzuhauen. Gegen die geballte Macht der zwei "Heroes for Hire" hat Wade aber nichts entgegenzusetzen, aber er ist ja nicht allein - Cable taucht auf und verpasst Cage erst mal eine. Die Prügelei geht weiter.
Die drei B.A.D. Girls versuchen unterdessen mit Hilfe der Videokamera herauszufinden, wer ihren Auftrag vergeigt hat, als sich der Kampfschauplatz leicht... verlagert und Cable die drei Mädels dazu bewegen kann, ihm die Videoaufzeichnungen auszuhändigen.
Allerdings können die drei Mädels dank Black Mambas Kräften entkommen.
Es stellt sich später heraus, daß Weasel doch schuldig ist und Wade angelogen hat. Allerdings wurde er von einem Angreifer überrascht.
Cable hat so seine Ahnung, wer der Übeltäter ist und macht sich mit Deadpool an die Verfolgung, während Weasel dem Sicherheitspersonal übergeben wird.
Auch die drei Mädels haben herausgefunden, wer der Angreifer ist - es ist Shen Kuei, besser bekannt als Cat, der das sogenannte Dominus Objective für seinen Boss, Black Box, rauben sollte.

Fazit:
Action, Spaß und Gekloppe. Nicieza fährt seinen eingeschlagenen Kurs weiter. Natürlich dürfen auch wieder ein paar Seitenhiebe auf die "New Avengers" bzw. Bendis' Schreibstil nicht fehlen.
Zircher zeichnet so atemraubend wie immer.

Ghost Rider #2 (Vol. 4)


Titel: The Road to Damnation Part 2
Autor: Garth Ennis
Zeichner: Clayton Crain
Inker: -
Kolorierung: Clayton Crain
Lettering: Mike Sellers
Cover: Clayton Crain
Redaktion: Axel Alonso
Erscheinungsdatum: 12/2005
Deutsche Fassung: -
Übersetzung: -



Charaktere:
Ghost Rider, Malachi, Earl Gustav, Miss Catmint, Kazann

Handlung:
Earl Gustav ist ein an einen hydraulischen Rosstuhl gefesselter Mann, stinkreich und hasst die Menschen. Bei einme Meeting wirft er direkt seinen kompletten Aufsichtsrat raus... weil er es kann.
Dann verzieht er sich in sein Zimmer, wo ein Pentagramm auf dem Boden ist und er eine Stimme hört, die ihn um einen Gefallen bittet.
Unterdessen besucht Malachi den Ghost Rider in der Hölle. Er sagt, daß er ihm helfen kann, aus seinem Gefängnis zu entkommen, wenn er ihm helfen, das Wesen namens Kazann zu vernichten. Johnny muss nicht lange überlegen - er willigt ein.
Er entkommt aus der Hölle, gerade rechtzeitig, um zu verhindern, daß ein Schwarzer vom KKK aufgehangen wird.
Gustavson führt unterdessen seinen Aufsichtsrat, den er wieder eingestellt hat, in seine Kammer. Zu spät bemerken seine Opfer, daß sie auf dem Pentagramm stehen - Kazann schlägt zu und tötet sie allesamt, wobei er aus ihren Leichen einen neuen Körper formt...

Fazit:
Leidlich besser als die erste Ausgabe. Gustavson ist natürlich wieder so eine typisches Abziehbild eines abgedrehten Ennis-Charakters, daß es bar jeglicher Originalität ist. Kazanns Erschaffung ist eklig, erstaunlich, daß die Serie ein Knights- und kein MAX-Titel ist.
Wenn Ennis jetzt noch seinen nervigen Redneck-Humor zurückschrauben könnte, würde die Serie vielleicht sogar Spaß machen können... oder wenigstens lesenswert sein.

Mega Morphs #4


Titel: The Pawns and the Power
Autor: Sean McKeever
Zeichner: Lou Kang
Inker: Pat Davidson
Kolorierung: HiFi
Lettering: Dave Sharpe
Cover: Lou Kang
Redaktion: John Barber
Erscheinungsdatum: 12/2005
Deutsche Fassung: -
Übersetzung: -



Charaktere:
Spider-Man, Iron Man, Hulk, Dr. Octopus, Wolverine, Ghost Rider, Captain America, Dr. Doom, Nick Fury, Doombots

Handlung:
Während die Helden die Doombots daran hindern, die Hauptstadt der USA in Trümmer zu legen, bricht Doc Ock in Dooms Schloss ein und jagt ihn.
Unterdessen tuacht eine seltsame Gestalt im Ozean und findet einen leuchtenden Gegenstand.
Stark ist es gelungen, die Doombots auszuschalten. Er reprogrammiert sie, so daß sie die Helden zu ihrem Erschaffer führen.
Octavius muss unterdessen feststellen, daß Doom nicht Doom ist, sondern ebenfalls ein Doombot.
Doch da kommen die Doombots und explodieren. Octavius ist erledigt.
Da taucht Doom auf und verlangt zu erfahren, was hier vor sich geht und was sie auf seinem Besitz zu suchen haben. Die Helden müssen abziehen und sogar Doc Ock zurücklassen.
Doom hat den Power Gem gefunden und beabsichtigt, ihn mit seinem Mega Morph zu kombinieren, was ihm unermessliche Kraft verleiten würde.

Fazit:
Auch in dieser Ausgabe wird wieder gekloppt, bis die Schwarte kracht. McKeever liefert ein Actionscript ab, welches diese seltsame Miniserie zu einem würdigen Abschluß bringt, auch wenn der Humorfaktor praktisch nonexistent ist.
Mit dem Power Gem führt er auch noch ein Handlungselement ein, was Lust auf eine Fortsetzung macht.

Marvel Monsters: Fin Fang Four #1


Titel: Fin Fang Four!
Autoren: Scott Gray, Roger Langridge
Zeichner: Roger Langridge
Inker: Roger Langridge
Kolorierung: J. Brown
Lettering: Dave Lanphear
Cover: Eric Powell
Redaktion: Mark Paniccia
Erscheinungsdatum: 12/2005
Deutsche Fassung: -
Übersetzung: -



Charaktere:
Gogaam, Fin Fang Foom, Elektro, Gorgilla, Reed Richards, the Thing, Human Torch II, Invisible Woman, Jennifer Walters, J. Jonah Jameson, Willie Lumpkin, H.E.R.B.I.E., Roberta, Tin Boo Ba

Handlung:
Mit Hilfe von Jennifer Walters und Reed Richards kommen die vier Monster Fin Fang Foom, Elektro, Gorgilla und Gogaam (Sohn von Goom!) auf freien Fuss und dürfen die Monsterinsel verlassen. Dazu wurden sie von Reed geschrumpft, ihrer Kräfte beraut und arbeiten jetzt im Baxter Building.
Gorgilla ist Fensterputzer, Gogaam Portier, Fin ist Koch und Elektro arbeitet in der Postabteilung.
Gogaam kann jedoch die Demütigungen durch Johnny nicht mehr ertragen und sowieso die Menschheit vernichten. Da hört er die Stimme seines Vaters, der ihm sagt, wie er ihn befreien kann.
Mit Hilfe von Gorgilla, den er mit einem Trick zur Mitarbeit überredet, dringt er in Reeds Labor ein und öffnet ein Dimensionsportal. Doch nicht sein Vater, Goom, tritt aus dem Portal, sondern der böse Tim Boo Ba!
Ein Alarmsignal ertönt und Fin stümrt los. Auch Roberta, die mit Elektro bei einem Date ist, hört das Signal, schnappt sich ihren Lover und rast los.
Es kommt zu einem Kampf, bei dem Tim Boo Ba entkommt.
Die vier Monster machen sich an seine Verfolgung und gemeinsam können die ihn aufhalten. Die Welt ist gerettet.

Weitere Inhalte:
  • "Fin Fang Foom!"
    Nachdruck aus "Strange Tales #89"


  • Fazit:
    Grossartig - einfach nur ein grossartiges Comic! Humor, Action, Spass und jede Menge Gastauftritte. So muss ein gutes Comic sein.
    Die Story nimmt sich an keiner Stelle richtig ernst und behält ihren Trashfaktor.
    Auch schön ist es, Willie Lumpkin in einem kurzen Cameo zu sehen und auch Roberta, die Roboterdame der FF, darf endlich mal eine aktivere Rolle haben. Stark!
    Zeichnerisch erinnert das Comic ein bißchen an den grossen Fred Hembeck, nur weit detaillierter.

    Marvel Monsters: Where Monsters Dwell #1

    Titel I: Bring on the Bombu!
    Titel II: The Return of Monstrollo, the Terror of Hollywood
    Titel III: The Shadow of Manoo
    Autor I: Keith Giffen
    Autor II: Peter David
    Autor III: Jeff Parker
    Zeichner I: Keith Giffen
    Zeichner II: Arnold Pander
    Zeichner III: Russell Braun
    Inker I: Mike Allred
    Inker II: Arnold Pander
    Inker III: Jimmy Palmiotti
    Kolorierung I: Lovern Kindzierski
    Kolorierung II: Val Staples
    Kolorierung III: J. Brown
    Lettering: Dave Lanphear
    Cover: Eric Powell
    Redaktion: Mark Paniccia
    Erscheinungsdatum: 12/2005
    Deutsche Fassung: -
    Übersetzung: -


    Charaktere I:
    Bombu

    Charaktere II:
    Monstrollo, Charles Hudson, Rachel Tompkins, Roger Cashman

    Charaktere III:
    Billie Jones, Manoo, die Vaag, Evan

    Handlung I:
    Nach seinem letzten Rückschlag erhält Bombu eine weitere Chance, die Erde zu bezwingen. Er taucht mitten in einer Grosstadt auf, doch anstatt vor ihm zu erzittern, lachen die Bürger über sein Erscheinen und seine Sprache. Die Polizisten vor Ort sind ebenfalls recht abgebrüht und schalten Bombu mit einem Taser aus.

    Handlung II:
    Charles Hudson, der Mann, der mit seinem Filmmonster "montrollo" eine ausserirdische Armada vertrieben hat, ist am Boden zerstört. Alle Welt hält ihn für verrückt und glaubt ihm nicht und von den Filmfirmen will keine mehr etwas mit ihm zu tun haben.
    Als ihn seine Kollegin Rachel um Hilfe bittet, wendet er sich mit einem neuen Serienkonzept an einen Produzenten. Der lässt ihn jedoch auflaufen und produziert die Serie im Alleingang.
    Charles verkriecht sich im Studio bei den Überresten von Monstrollo. Da tauchen erneut Aliens auf, diesmal jedoch friedliche. Diese wurden damals von den bösen Aliens gefangen und konnten dank Charles und Monstrollo entkommen.
    Die helfen ihm und erwecken das Filmmonster zum Leben.
    Charles findet damit überzeugen Argumente, um sein Konzept doch unter seinem Namen laufen zu lassen, denn Montrollo ist jetzt sein Agent... ein GROSSER Agent.

    Handlung III:
    Billie und ihr Freund sind auf einem romantischen Campingausflug, als sie sieht, wie zwei UFOs zu Boden krachen. Sie geht zur Absturzstelle und findet einen sterbenden Ausserirdischen vor. Dieser erzählt ihr von einem Wesen namens Manoo, welches die Gestalt von Menschen annehmen kann und aufgehalten werden muss. Man kann das Wesen anhand des Schatten erkennen. Das Alien gibt Billie noch eine Kanone.
    Billie macht sich auf die Jagd nach Manoo und findet ihn in Form des Rektos. Ein Angriff bleibt jedoch erfolglos. Sie muss fliehen und läuft zu ihrem Freund. Doch der ist ebenfalls Manoo und sie erschiesst ihn. Allerdings findet sie ihren echten Freund unverletzt vor.
    Sie geht zurück zu ihrer Uni und findet sich von Aliens umzingelt vor. Diese konfrontieren sie mit der Wahrheit - sie selbst ist Manoo!
    Dann erfährt der geneigte Leser, daß die gerade stattgefundene Handlung nur Teil eines Fernsehprogramms war, eine Art "Twilight Zone".

    Weitere Inhalte:
  • "I was trapped by Titano, the Monster that Time forgot!"
    Nachdruck aus "Tales to Astonish #10"


  • Fazit:
    Drei mehr oder weniger trashige Kurzgeschichte, die allesamt aus den Monster-Comics der 60er hätten stammen können. Eine schöne, unterhaltsame Zeitreise.
    Die Geschichten und auch die Zeichnungen sind einfach nur klasse.

    Spider-Girl #91


    Titel: The Shocking Secret of the Spider Shoppe
    Autor: Tom DeFalco
    Zeichner: Ron Frenz
    Inker: Sal Buscema
    Kolorierung: Gotham
    Lettering: Dave Sharpe
    Cover: Ron Frenz
    Redaktion: Molly Lazer
    Erscheinungsdatum: 12/2005
    Deutsche Fassung: -
    Übersetzung: -



    Charaktere:
    Spider-Girl, La Fantome, Mary Jane, Benjamin Parker, Courtney, Davida, Peter Parker, Benjamin Parker, Phil Urich, Normy Osborn

    Handlung:
    May Parker und Mary Jane schauen sich einen Modenschau Daniel Kingsleys an, bei der so ziemlich jedes Spider-Girl bzw. Spider-Woman Kostüm, das es je gab, zu einem Modekleid verunstaltet wird. Als sich May über Kingsley aufregt und Mary Jane ihr erklärt, dass ein Bruder viel schlimmer war, meldet sich Mays Spinnensinn. Plötzlich erscheint eine Gestalt, die Kingsley für schuldig hält, Frauen auszunutzen, die für Recht und Ordnung gekämpft und sogar ihr Leben riskiert haben. Während sich May umzieht, gesteht sie sich ein, dass sie der Gestalt Recht gibt. Sie akzeptiert nur nicht ihre Mittel. Schließlich gibt sich die Gestalt als La Fantome zu erkennen. Dann greift Spider - Girl ein. La Fantome ist abgelenkt, was Kingsley zur Flucht nutzt. Bei seiner panischen Flucht rennt er Mary Jane um. May ist besorgt und auch La Fantome gibt ihr zu verstehen, besser nach ihr zu sehen. Sie webt sich und ihre Mutter in einen schützenden Kokon ein, um von der panischen Meute nicht niedergetrampelt zu werden. Mary Jane kommt schnell zu sich. Ihr fehlt nichts. Der< Zusammenprall mit Kingsley hatte ihr nur die Luft genommen.
    Als das Netz geschmolzen ist und sich die große Aufregung gelegt hat, äußert Kingsley den Verdacht, dass der Angriff auf ihn etwas mit dem Spider-Shoppe zu tun hat. Mary Jane möchte das Thema zu hause weiter diskutieren. Auf ihrem Heimweg erzählt sie May von Daniels Bruder, Roderick, der als Hobgoblin bekannt war und oft gegen ihren Vater, Spider-Man, kämpfte.
    Dann entscheidet sich May Parker einen kleinen Umweg nach Hause zu nehmen und stattet dem Spider Shoppe einen besuch ab. Sie findet es seltsam, dass sie nie etwas in ihrer Größe findet. Dort lernt sie Staci kennen, die den Laden führt. Staci macht May auf eine Versammlung aufmerksam. Auch in der Midtown High ist diese Versammlung Gesprächsthema. Während Davida Kirby Spider - Girl als Drahtzieherin vermutet, spekuliert May weiter. Sie fragt sich, wer der Eigentümer des Ladens ist und wer hinter La Fantome steckt? Oder hat auch Kingsley selbst etwas mit der Sache zu tun?
    Also beschließt sie Kingsley aufzusuchen, der sich gerade in Verhandlungen befindet. Da sucht ihn erneut La Fantome heim. Bevor Kingsley ernsthaft Schaden nehmen kann, greift erneut Spider - Girl ein. La Fantome beschießt sie mit einem seltsamen Gas, das sie nahezu bewegungsunfähig macht. So steckt sie jede Menge Schläge ein, die ihr aber nichts ausmachen. Wehren kann sie sich aufgrund der Wirkung des Gases dennoch nicht. La Fantome verschwindet und schießt zuvor noch mit einer Strompistole auf Spider - Girl. Als sie wieder zu sich kommt, macht ihr Kingsley ein Angebot, das Spider - Girl natürlich ablehnt.
    Dann sucht sie Peter Parker und Phil Urich im Polizeilabor auf. Sie untersuchen Mays Kostüm, weil noch Spuren der Chemikalie dran haften.
    Während May nun zu der Versammlung am Spider Shoppe geht, macht Peter bei der Untersuchung der Chemikalie eine Entdeckung.
    Derweil trifft May Parker zufällig ihre r bei der Versammlung.
    Da ertönen auch schon Polizeisirenen. Staci weist Darauf hin, dass die Versammlung nicht genehmigt wurde und schleust alle Anwesenden in das Lager des Geschäfts. Courtney stellt als erste fest, dass die Tür hinter ihnen verschlossen wurde.
    Derweil ist auch Peter Parker am Tatort eingetroffen. Er spricht den diensthabenden Polizisten an. Doch da erscheint auch schon La Fantome.
    Im Lagerraum hat Mary Jane eine Idee. Sie lässt alle Mädchen Spider - Girl Kostüme anziehen, was May die Gelegenheit gibt, ihres anzuziehen, ohne aufzufallen. Doch selbst May ist erstaunt, als ihre Mutter vorgibt, auch noch den Schlüssel für die Ausgangstür gefunden zu haben. So rennen alle Mädchen nach draußen und umkreisen La Fantome, die vollkommen verdutzt ist. Spider - Girl entwaffnet sie mit ihrem Netz und besiegt sie dann leicht. Hinter der Maske steckt Staci, die Verkäuferin.
    Zuhause erfährt dann May, dass der Laden im Grunde ihrer Mutter gehört. Der Erlös des Ladens geht auf ein Sonderkonto, das den Bildungsabschluss für sie und Benjamin sichern soll. Außerdem hat es Mary Jane nie für gerecht gehalten, dass Peter keinen Anteil aus den Comicverkäufen erhalten hat. Das Mädchen, Staci, ist die Tochter Alister Smythes, was selbst Peter umhaut. Mary Jane wollte ihr eine Chance geben.
    Unterdessen hat Normie, der darauf besteht, nun Norman genannt zu werden, Phil Urich zu sich in die Firma eingeladen. Er offenbart Phil, dass es Zeit für einen neuen Green Goblin ist.

    Fazit:
    Tom liefert einmal mehr eine rundum gelungene Story ab. Die Haupthandlung ist mit einem richtig dicken Augenzwinkern erzählt. Allein Mary Janes Beschwerde über die Comicverkäufe, an denen Peter nie profitieren konnte, ist schon klasse. Der Spider Shoppe an sich ist auch nicht neu. Tom greift ihn nur nach langer Zeit mal wieder auf, was nur ein Autor leisten kann, der wirklich dauerhaft mit einer Serie beschäftigt ist. Auch die Verbindungen zu Kingsley, damit indirekt zum Hobgoblin und zu Alister Smythe über Staci werden jedem Fan des 616 Universums Spaß machen. Wer gerade zum Hobgoblin mehr erfahren möchte, dm sei das Spider-Man Special # 9 wärmstens empfohlen.
    Der Subplot um Normie oder wohl endgültig Norman Osborn verläuft anscheinend nicht überraschend. Norman will wieder den Green Goblin geben, wobei noch ein kleines Fragezeichen bleibt. Vielleicht bietet uns Tom noch eine kleine Überraschung.

    Rezension von Uwe "Jameson" Bender-Muth.

    Freitag, Oktober 21, 2005

    She-Hulk #1 (Vol. 2)

    Nach einer viel zu langen Abstinenz ist Slotts wunderbare "She-Hulk"-Serie wieder da. Endlich wieder Abenteuer der Ally McBeal des Comicuniversums und dem heimlichen Star der Serie - Awesome Andy.
    Viele Insider-Gags, viele Gastauftritte und vorallem sehr viel Fun verspricht diese Serie.


    Titel: Many Happy Returns
    Autor: Dan Slott
    Zeichner: Juan Bobillo
    Inker: Marcelo Sosa
    Kolorierung: Dave Kemp
    Lettering: Dave Sharpe
    Cover: Greg Horn
    Redaktion: Tom Brevoort
    Erscheinungsdatum: 12/2005
    Deutsche Fassung: -
    Übersetzung: -



    Charaktere:
    She-Hulk, Augustus "Pug" Pugliese, Captain America, Spider-Woman I, Charles Czarkowski, Stu Cicero, Arthur Zix, Holden Holliway, Mallory Book, Stature, Vision, Boomerang, Ox, Doc Samson, Justice Peace, Hawkeye

    Handlung:
    Jen joggt durch den Park, als sie sieht, wie zwei Gangster eine Frau bedrohen. Da sie ihre Superkräfte nicht mehr so ohne weiteres auslösen kann, hat sie ein Gerät, welches sie zu She-Hulk werden lässt... oder werden lassen sollte, denn das Ding muss sich erst aufladen. Nun sitzt Jen in der Patsche. Oder doch nicht? Dank diverser Kampftechniken der Badoon und der Centauri sind die zwei Gegner auch für die kleine Jennifer kein Problem.
    Hinzu kommt noch, daß Captain America und Spider-Woman sie beobachtet haben und sehen wollten, wie sie mit dem Problem klar kommt.
    Cap fragt, ob Jennifer den New Avengers beitreten will, doch sie sagt ihm, daß sie erst drüber nachdenken muss.
    Zurück in der neu aufgebauten Kanzlei, hat Pug direkt einen neuen Auftrag für sie - sie werden einen Mann verteidigen, der seinen eigenen Mörder getötet hat, bevor dieser ihn töten konnte. Denn der Angeklagte, Charles Czarkowski, kann in der Zeit reisen.
    Daraufhin gehen die beiden ins Archiv. wo Stu sich darüber aufregt, daß die Firmenleitung beschlossen hat, alle Comichefte zu entsorgen und durch Tradepaperbacks zu ersetzen. Stu is davon garnicht begeistert, denn diese "Warten auf das Trade" Politik wird noch mal die Industrie zerstören, jedenfalls seiner Meinung nach.
    Zudem erfährt Jennifer noch, daß sie einen anderen Boss, Mr. Zix, hat, da Mr. Holliway nach Southpaw sucht.
    Mallory Book ist unterdessen dabei, die Young Avengers zu verklagen, da diese Boomerang und Ox zwar bei einem offensichtlichen Verbrechen ertappt haben, aber eigentlich keine Erlaubnis hatten, einzugreifen.
    Stature flippt daraufhin aus, was Boomerang und Ox zu einem Gegenangriff verleitet, bei dem Stature und Vision ausgeschaltet werden.
    Jen greift als She-Hulk ein und macht dem Treiben ein Ende - doch Stu wurde von einem Boomerang aufgespiesst! Doch halt, die Tradepaperbacks von She-Hulk kamen mit der Post rein und er hatte sie unter seiner Jacke. Das hat ihm das Leben gerettet.
    Letztendlich läuft es darauf hinaus, daß Boomerang und Ox ihre Waffen konfisziert und die Young Avengers eine einstweilige Verfügung auferlegt bekommen haben.
    Jen ist froh, daß Vision wieder da ist, aber er ist nicht der Alte, da Jen ihn ja zerstört hat und dieser neue Vision ohne sie garnicht existieren würde. Dafür dankt er ihr.
    Dies bringt Jen zu Doc Samson auf die Psychiater-Couch und sie durchlebt nochmal ihre Wutausbrüche der letzten Zeit, wo sie ein Dorf eingeebnet hat und später Vision zerlegt hat.
    Dann beginnt der Prozess und Zix und Pug hatten eine Idee - mit Hilfe der TVA und Justice Peace holt man mehrere Geschworene aus verschiedenen Zeitebenen, um den Fall von unterschiedlichen Blickpunkten betrachten zu können... und einer dieser Geschworenen ist niemand anderes als... HAWKEYE!
    Dies bringt Jennifer auf eine Idee... sie will Clint zurückholen.

    Fazit:
    WOW Was für eine Ausgabe. Slott packt in dieses Heft mehr Story rein, als so mancher Autor in 12 Hefte. Das schöne dabei ist, daß das Heft an keiner Stelle überladen wirkt. Dan reißt vieles an, macht den Leser neugierig, zeigt ein paar Veränderungen und zeigt erneut, wie wahnwitzig der Alltag in einer Kanzlei sein kann, die sich mit Superheldenfällen beschäftigt.
    Dabei kommt auch wieder seine Liebe für Kontinuität zum tragen und viele, viele Anspielungen lassen das Fanherz hochschlagen.
    Auch ein selbstironischer Gag darf nicht fehlen, wenn Dan durch Stu bemerkt, daß die Serie nur dank der Tradepaperbacks zurückkehren durfte.
    Gaststars gibt es en masse - seien es die New Avengers, die Young Avengers oder Justice Peace. Es macht einfach Laune, mit was für einer Selbstverständlichkeit Slott die Figuren agieren lässt.
    Schön auch, daß Jen und Pug nun wohl ein Paar sind.
    Und Bobillo erst. Es mag sein, daß er nicht der beste Spandex-Zeichner ist, aber man merkt, wie viel Spaß ihm die Serie zu machen scheint. Jennifer selbst sieht einfach zum anbeissen aus, egal ob in Menschenform oder als She-Hulk. Die Zeichnungen sind unheimlich detailliert, aber dennoch voller Dynamik.
    Die Erwartungen an diese Serie waren hoch und Slott/Bobillo konnten diese Erwartungen vollends erfüllen. Es ist schön, wieder eine Serie von solchem Format lesen zu dürfen.